Genossenschaften

Schülergenossenschaften ist stolz auf seine Partnergenossenschaften

Schülergenossenschaften werden häufig von einer lokalen Partnergenossenschaft begleitet. Diese handelt nach besonderen genossenschaftlichen Idealen und Prinzipien.

Die Partnergenossenschaft ist zentraler Unterstützer von Schule und Schülergenossenschaft. So sichert sie die Finanzierung und berät bei unternehmerischen Fragen. Schule und Schüler/innen erhalten einen Partner aus der realen Wirtschaft. Von dieser besonderen Konstellation profitieren alle Beteiligten. Den Genossenschaften ist es ein besonderes Anliegen, dass Schüler/innen die genossenschaftlichen Ideale kennenlernen. Hierfür unterstützen Sie ihre Schülergenossenschaften finanziell und personell.

Neben den lokalen Partnergenossenschaften engagieren sich sich auch drei Genossenschaftsverbände für die Initiative. Alle Genossenschaften einer Branche oder Region sind in einem von ihnen Mitglied.

"Genossenschaften sind Immaterielles Kulturerbe der Menschheit- Ihr grundlegender Rahmen beruht auf Werten wie Solidarität, Ehrlichkeit und Verantwortung." (Deutsche UNESCO-Kommission)

1849 gründet Friedrich Wilhelm Raiffeisen die erste Genossenschaft. Zwei Prinzipien trieben ihn dabei an: Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe. Heute sind in Deutschland über 22 Millionen Menschen Mitglied einer Genossenschaft – mit steigender Tendenz. Weltweit sind heute über 1 Milliarde Menschen in Genossenschaften organisiert. Immer mehr Menschen entdecken diese gemeinsame Form des Wirtschaftens. Weit über 8.000 genossenschaftliche Unternehmen senden positive Wachstums- und Beschäftigungsimpulse für die gesamte Volkswirtschaft.

Ein Mitglied- eine Stimme ist die Devise seit den Gründerzeiten

Genossenschaftliche Entscheidungen werden nicht in fernen Konzernzentralen getroffen, sondern vor Ort: "In der Region - für die Region" ist eine weitere genossenschaftliche Stärke. Jede Genossenschaft wird getragen von der Idee, sich in Selbstverantwortung und Selbstverwaltung gemeinsam zu helfen. In einer Genossenschaft ist das Mitglied Eigentümer und Kunde zugleich. Erstes Ziel ist niemals die Gewinnmaximierung, sondern die Mitgliederförderung. Damit das Mitgliederinteresse konsequent verfolgt wird, ist das Mitbestimmungs- und Demokratieprinzip ein weiterer wesentlicher Pfeiler genossenschaftlichen Wirtschaftens. Die Mitglieder entscheiden ganz wesentlich die Geschäftsstrategie. "Ein Mitglied - eine Stimme" ist die Devise seit den Gründerzeiten.

Genossenschaftliche Prinzipien gelten auch für Schülergenossenschaften

Wie bei echten Genossenschaften gelten auch in Schülergenossenschaften die genossenschaftlichen Werte und Prinzipien. Mehr dazu hier...

Zusammenfassung: Der Genossenschaftsgedanke im Film

Dieses Video der Volksbanken-Raiffeisenbanken erklärt, wie Genossenschaften funktionieren und welchen Werten und Zielen sie sich verschrieben haben.