Staatssekretärin begrüßt Schülergenossenschaft

 

Staatssekretärin begrüßt Schülergenossenschaft

Es war ein großer Auftakt für die jungen Genossen. Knapp 100 Gäste hatten sich im Forum der Mainzer Volksbank versammelt um dort Zeuge der Gründung der ersten Schülergenossenschaft in Mainz zu werden. Zuvor hatten sich rund 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 11 des Mainzer Gymnasiums Theresianum gemeinsam mit ihrer Partnergenossenschaft, der Mainzer Volksbank eG, auf den Weg gemacht um Satzung, Businessplan und Logo der Schülergenossenschaft zu entwickeln.

Nun, da es (endlich) soweit war, durften sie auch prominente Gesichter unter ihren Gästen begrüßen: Anknüpfend an die Auftaktveranstaltung aus dem vergangenen Jahr, bei der das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium seine offizielle Schirmherrschaft für das Projekt verkündet hatte, hatte sich Staatssekretärin Daniela Schmitt für die Gründungsfeier angekündigt. In einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit RWGV-Vorstand Ralf W. Barkey, der auch stellvertreten für den Genossenschaftsverband (GV) an der Veranstaltung teilnahm; sowie dem Vorstandsvorsitzenden der MVB, Uwe Abel, Schulleiter Stefan Caspari und Ordinariatsdirektorin Dr. Gertrude Pollak, lobte sie die Initiative als vorbildliches Projekt für Wirtschaft und Demokratie. Moderiert wurde die Runde von ZDF-Moderatorin Gundula Gause, die sich ebenfalls an dem Projekt interessiert zeigte und die Gründung aufgrund ihrer engen persönlichen Verbindung zur Schule gerne begleitete.

Gause hob dann auch die eigentlichen Akteure in den Mittelpunkt: die Schülerinnen und Schüler des Theresianums. Souverän führten diese durch die weitere Veranstaltung, stellten Namen und Logo ihrer Genossenschaft vor und berichteten stolz von ihrem Vorhaben: Unter den Namen „Office und Snacks“ wollen die Schülerinnen und Schüler gesunde Pausenmahlzeiten und nachhaltige Schulmaterialien anbieten. Ebenfalls geplant ist der Verkauf von Honig, der über die schuleigenen Bienenvölker mit dazugehöriger Imkerei-AG produziert wird.

Spannend wurde es dann noch einmal bei der Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat. Aufgrund der hohen Kandidatenanzahl und spontanen Nachnominierungen wurden die Versammlungsleiter hier vor eine echte Herausforderung gestellt. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Wahlhelfern und eigens angefertigten Stimmkarten, konnte jedoch auch dieser Tagesordnungspunkt ordnungsgemäß absolviert werden und als Musterbeispiel für gelebte Demokratie dienen.

Als Musterbeispiel möchte auch die Mainzer Volksbank dienen: Sie kündigte an, weitere Schülergenossenschaften innerhalb ihres Geschäftsgebietes gründen zu wollen und rief interessierte Schulen dazu auf, das Vorhaben mit ihnen gemeinsam anzugehen und die Schülergenossenschaften auch in Rheinland-Pfalz weiter nach vorne zu bringen.

 

Fotos: Mainzer Volksbank eG

Pressemeldungen und -berichterstattung:

- Mainzer Allgemeine Zeitung vom 07.04. 2017

- Mittelrhein Tageblatt

- Wirtschaftsministerium

- Genossenschaftsverband

- Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband

- Bistum Mainz